Achtung: Gewerbe anmelden!

Link-TippIn letzter Zeit nehmen die Blogs zu, die Geld damit verdienen dass sie schreiben. Ich denke wer vorhat Geld zu verdienen oder dies tut, der sollte ein Gewerbe anmelden! Ich möchte in diesem kurze Beitrag ein paar Hinweise geben. Ein paar Tools und Links, die es euch einfacher machen können, die gibt es noch dazu.

Wer seine selbstständige Tätigkeit nicht anmeldet, für den kann es richtig teuer werden. Das fängt bei der Gewerbeaufsicht an und hört beim Finanzamt auf, die ihre Steuern sehen wollen. Meiner Meinung nach ist ein Blog mit dem Geld verdient wird, eine selbständige Tätigkeit. Denn du bietest Werbeflächen an und generierst dadurch Umsatz.

Für die meisten Blogger die erst anfangen tut es eine Selbständigkeit im Nebenerwerb, dass heißt du gehst neben deinem Beruf einer selbständigen Tätigkeit nach. Auch für Arbeitslose ist diese Form möglich. Die Kleinunternehmerregelung kann nutzen wer 17500 € Umsatz im Jahr nicht überschreitet, für Blogger sicher eine Überlegung wert. Denn hier kassierst du keine Umsatzsteuer, bekommst dafür aber auch keine zurück vom Finanzamt. Anmerken muss ich, auch für Investitionen in das Gewerbe gibt es dann keine Umsatzsteuer zurück. Aber ein Blogger denke ich hat relativ wenige Investitionen, so dass sich diese Form durchaus lohnen kann.

Ein weiterer Vorteil eines Kleinunternehmers ist, es reicht eine Einnahme- Überschussrechnung aus, um seine Einnahmen, Ausgaben und Gewinne beim Finanzamt nachzuweisen. Kleinunternehmer ist nur wer 17500 € Umsatz im laufenden Jahr und 50000 € im folge Jahr nicht überschreitet.

Als Selbständiger musst du eine Steuererklärung machen. Dafür gibt es aber mittlerweile auch recht gute Programme.

Wer jetzt denkt, das ist mir zu viel dann lass ich es lieber dem kann ich nur folgendes sage: So schwer ist es gar nicht wie es sich anhört. Wer bereit ist sich zu Informieren und Durchhaltevermögen hat, der sollte es ohne Probleme schaffen. Eine Gewerbeanmeldung ist auch nicht sehr teuer, jeden Falls für einen Blogger. In meinen Breitengraden kostet so etwas beim Gewerbeamt 15 €. Dieser Betrag ist aber von Landkreis zu einem anderen recht unterschiedlich aber Fragen kostet ja bekanntlich nichts.

Hinweis: Dieser Beitrag ist keine Rechtsberatung, für Fragen die ihr rechtsverbindlich beantwortet haben möchtet, wendet euch an eine dafür ausgewiesene Person, z.B. einen Fachanwalt.

Wie Anfangs versprochen gibt es nun noch ein paar Links zum Thema.

  • Nebenbei Selbständig (Sehr gute Seite, das Buch besitze ich und kann es nur empfehlen)
  • Zeitungsartikel (guter allgemein verständlicher Artikel, wer in Teilzeit Selbständig sein möchte)
  • Existenzgruender.de (Sehr umfangreiche und gute Seite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie)
  • EasyCash & Tax (kostenloses Program für die Einnahme-Überschussrechnung)

Um das Thema ausführlicher zu behandeln braucht es natürlich mehrere Artikel. Ich wollte auch nur darauf hinweisen, dass eine Gewerbeanmeldung angebracht ist. Sollte mehr Interesse zum Thema Selbständigkeit bei meinen Lesern bestehen, dann sagt es mir, dazu gibt es ja die Kommentarfunktion.

Viel Erfolg,
Frank.

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Der Beitrag wurde am Saturday, den 5. July 2008 um 16:23 Uhr veröffentlicht und wurde unter Arbeitsleben, Bloggen, Blogwelt, Existenzgründung, Selbständig abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

6 Reaktionen zu “Achtung: Gewerbe anmelden!”

  1. Meinungsplanet

    Danke für diesen Beitrag. Ich will in den nächsten Wochen auch ein Gewerbe anmelden und habe mir schon alles zurecht gesucht. Ich habe nur Sorge, dass ich den Maximalumsatz übersteigen könnte. ;)

  2. Freetagger

    Ach mal gucken. Denke nicht das ich über 17K Umsatz komme.

  3. Toni

    Habe ich erst kürzlich gemacht!
    Ich will ja keinen Ärger mit dem Finanzamt.
    Gruß Toni :)

  4. Alex

    Also mit meinem noch frischen Blog generiere ich derzeit nur wenige Umsätze, da ich aber hauptberuflich tätig bin, läuft das Internet mehr oder weniger als Hobby mit einem geringen Einkommen, wobei ich die Grenze der Einnahmen, laut dem § 19 der Kleinunternehmerregelung wohl kaum übertreffen würde.

    Derzeit ist das zumindest so. Aber lass mal PayReviews wieder kommen und vielleicht etwas E-Commerce, dann wäre eine Gewerbeanmeldung mehr als ratsam. Die Steuern können bis zu 9 Jahren rückwirkend erhoben werden.

    So habe ich dies irgendwo gelesen.

    Naja für viele Problogger ist ein Gewerbe eben ein Muss, damit man kein Stress mit dem Amt hat:).

    Grüsse…

  5. Klairy

    HI, eine Frage, wo habt ihr euch angemeldet, wie funktioniert das das man sich da eine kleinigkeit dazu verdienen kann?

  6. Frank

    Nun ja ein Gewerbe meldet man gewöhnlich beim Gewerbeamt an, Voraussetzung ist aber das alle nötigen Genehmigungen vorliegen. Ob du welche brauchst, erfährst du auch dort.

    Ich bin mir nur nicht ganz sicher, ob es das ist was du wissen wolltest?

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