Finanz- und Wirtschaftskrise, der Staat greift ein!
Grundsätzlich halte ich die aktuelle Form, wie der Staat nun schützend die Hände über unsere Bankinstitute hält für falsch. In den Nachrichten war es ja zu hören, mit Sicherheiten in Milliardenhöhe, will nun auch Deutschland für Sicherheit sorgen. Alles auf Kosten des Steuerzahlers.
Klar im ersten Moment scheint es logisch, das der Staat hilft. Wenn es darum geht, möglichen großen Schaden vom Land fernzuhalten. Doch wem wird da wirklich geholfen? Im Grunde dehnen die Geldgierig waren, z.B. Managern die sich jedes Jahr mehr Gehalt gönnen, Unternehmensführern denen es nur um die Rendite der Anleger geht und Bankführungen die große Fehler gemacht haben.
Wer hier böses denkt, der könnte meinen, als Dank für Fehler gibt es keine Bestrafung sondern noch eine Belohnung. Zum einen werden sich diese Personen nach wie vor hohe Gehälter gönnen, die weit jenseits der eigentlichen Leistung stehen.
Meiner Meinung nach ist aber gerade diese Geldgier und die vielen Fehler schuld daran, das wir in eine solche Wirtschaftskrise hineinfahren. Nach wie vor halte ich das immer noch für die Spitze des Eisberges.
Denn das Geld, dass Manager sich gönnen, Renditen und Zinsen jenseits von Gut und Böse, entziehen dem Wirtschaftskreislauf Geld. Und wo immer mehr Geld weggenommen wird, da fehlt es. Anfangs noch ohne Auswirkungen, da immer nachgepumpt werden konnte. Doch auch damit ist Schluss. Im normal Fall würde dies bedeuten, das Unternehmen oder Banken am Ende sind.
Und dafür sollen nun all diejenigen zahlen, die ihre Steuern zahlen. Teilweise auch diejenigen denen die Banken, Kredite verweigerten für eigene Gründungen oder das Vorankommen. Arbeiter die hart für ihr Geld arbeiten, ihre Steuern zahlen und gerade so über die Runden kommen. Man kann schon davon ausgehen, die nächste Steuererhöhung wird kommen, einen Grund hat man ja nun, die Finanz- und Wirtschaftskrise.
Eines macht sicher keinen Sinn, jetzt in Panik auf seine Bank zu rennen und das Geld abzuholen. Den zu Hause verliert das Geld noch schneller an Wert und Zinsen bleiben aus. Zu dem ist es nicht ein rein deutsches Problem. Es ist vielmehr ein weltweites, denn hier muss sich etwas ändern in der Einstellung zum Geld.
Auch sollten uns die alltäglichen Horrormeldungen nicht abhalten oder gar lähmen. Wir alle sollten weitermachen und auf unsere Ziele hinarbeiten. Allerdings kann etwas mehr Kritik gegen ein solches Vorgehen nicht schaden. In solchen Zeiten sollte man auch seine eigene Einstellung zum Geld mal überdenken.
Viel Erfolg,
Frank.
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Tags: Einstellung, Geld, Staat, Wirtschaftskrise
Der Beitrag wurde am Tuesday, den 30. September 2008 um 15:59 Uhr veröffentlicht und wurde unter Persönlich, Politik, Wirtschaft abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.







Am 30. September 2008 um 16:13 Uhr
Mannoman.. erst verdienen die sich eine goldene Nase, indem die arme Leute mit deren überzogenen Krediten abzocken, und jetzt bekommen sie von den gleichen armen Leuten (Steuern) Finanzhilfe..
Das nenn ich mal doppelt abgezockt, wie im Casino: Die Bank gewinnt immer
Am 30. September 2008 um 16:17 Uhr
Geldgier ist ein Problem. Aber ich glaube nicht, dass durch die Gehälter von Managern soviel Geld aus dem Verkehr genommen wird, dass dadurch Wirtschaftskrisen ausgelöst werden. Ich glaube, dass Schwarzarbeit mehr Schaden anrichtet als zu hohe Managergehälter.
Für mich sind eigentlich \"die Tage danach\" seltsam: Da hat ein TOP-Manager es nicht geschafft, einen Laden am Laufen zu halten. Er oder sie trägt dann \"Verantwortung\" durch Rücktritt vom Posten. Einige Monate oder gar nur Wochen danach sitzt dieser Mensch dann irgendwo in einem anderen Konzern an der Spitze.
Wie geht das denn? Der hat doch schon genug \"bewiesen\"… eigentlich…