Geld verdienen mit Traffic-Blogs, von Mythen und realen Tatsachen!
In letzter Zeit ist ist das Thema ja wieder hochgekocht, die „bösen“ Traffic-Blogs die nur an das Geld verdienen denken. Dabei übersehen einige Personen ein paar Fakten, die das Internet so mit sich bringt. Es wird ja gerade so hingestellt, als wäre Traffic etwas böses. Schauen wir uns die Fakten doch mal genauer an.
Was ist Traffic und wie er zustande kommt
Traffic steht für den Besucherstrom, den eine Webseite bekommt. Je mehr Besucher du hast, um so höher dein Traffic. Im Internet ist das meiste öffentlich zugänglich, wer hier etwas veröffentlicht, der will das es von Menschen gelesen wird. Er ist also darauf aus, so viel Traffic, also Besucher auf seine Seite zu bekommen, wie möglich.
Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie man an Besucher kommt. Ein grundlegender Punkt dabei ist, kennt dich niemand, wird dich auch keiner Finden. Wenn niemand die Adresse zu deiner Webseite kennt, dann wird auch keiner zu Besuch kommen. Die Möglichkeiten, Traffic zu bekommen, reichen von Suchmaschinenoptimierung, über Bekannte bist hin zu Anzeigen im Printbereich. Doch wie dies genau funktionieren kann, wurde ja hier, hier oder auch hier schon einmal besprochen. Für genauere Details ist in diesem Beitrag kein Platz, und liegt auch nicht im Sinne dieses Posts.
Unabhängig davon, was ich mit meiner Website erreichen möchte, Besucher sind wichtig. Da spielt es keine Rolle, ob ich Geld verdienen möchte oder nur meine Gedanken teilen will. Wenn keiner meine Seiten besucht, dann macht dies wenig Sinn überhaupt eine Site zu betreiben.
Der Begriff Traffic-Blogs ist eigentlich großer Schwachsinn, da er angeblich für „böse“ Blogs steht die nur das Geld verdienen im Kopf haben. Denn jede Website braucht Traffic, wenn es seine Ziele erreichen will.
Traffic und Geld verdienen gehören zusammen
Oben hatte ich es ja bereits geklärt, Traffic-Blogs gibt es gar nicht. Vielmehr gibt es Blogs die Geld verdienen wollen und welche die dies halt nicht tun. Bei normalen Websites ist dies nicht anders, es gibt solche und solche. Beide Formen wollen aber eines, sie wollen Besucher und damit Traffic.
Wenn man den Worten vieler so glauben schenken würde, dann wäre ja jede Website, die Geld verdient verwerflich. Da spielt es keine Rolle mehr, ob es ein Online-Shop, ein Dienstleister oder halt werbe finanzierte Angebote sind.
Dabei haben alle eines gemeinsam, sie wollen Besucher. Die Kunst besteht nun darinnen, diese entweder zum Kaufen anzuregen, oder das sie die Dienstleistung in Anspruch nehmen. Hier werden verschiedene Möglichkeiten eingesetzt, die dies fördern sollen.
Dagegen sieht es bei werbe finanzierten Angeboten, auf der Basis von Content sensitiver Werbung schon ein wenig anders aus. Mir persönlich ist kein Angebot bekannt, das die Leute zum anklicken auffordert. Zu dem ist dies von den Anbietern solcher Programme auch verboten. Denn die Menschen sollen die Anzeigen ja nur, bei Interesse anklicken. Und ich denke dieses Vorgehen ist auch legitim.
Bei OnlineShops dagegen ist man direkt darauf aus, das der Besucher klickt und kauft. Und hier werden auch alle Register gezogen, das Menschen dies tun.
Der einzige Punkt der für werbe finanzierte Angebote also von Interesse ist, sind die Besucher. Was ja auch logisch ist, um so mehr davon kommen um so höher die Wahrscheinlichkeit das jemand klickt.
Dubiose Anzeigen und Partnerprogramme
Die meisten Textanzeigen werden automatisch an die Inhalte der Webseite angepasst, auf der sie eingeblendet werden. Man hat also als Anbieter von Werbeflächen nicht immer sofort Einfluss darauf, welche Anzeigen man lieber nicht auf seine Seite haben möchte.
Dennoch bieten die meisten Anbieter solcher Werbeformen eine Funktion, die es einem ermöglicht, ungewollte Anzeigen heraus zu filtern. Doch dies geschieht meistens, mit einem Zeitverzug. Wenn ich die ungewollte Anzeige eintrage, heißt dies nicht, dass sie sofort ausgeblendet wird, es kann schon ein paar Stunden dauern.
Zu dem denke ich, was man am Ende für Angebote im Internet in Anspruch nimmt, dafür ist jeder selbst verantwortlich. Es wurde und wird ja in den Medien immer wieder darauf hingewiesen, woran man dubiose Angebote erkennen kann.
Bei Partnerprogrammen sieht es da schon anders aus. Hier bestimmt der Werbeflächenanbieter direkt, welche Angebote er verlinkt. Wer also Partnerprogramme eines dubiosen Anbieters nutzt, dem kann man schon eine gewisse Verantwortung zusprechen.
Aber am Ende, bringt es mir nichts, wenn ich auf die Anbieter der Werbeflächen schimpfe, weil ich selbst einen Fehler gemacht habe. Sehr oft ist dies leider der Fall, dabei sollte mittlerweile jedem Klar sein, das Internet ist kein Kinderspielplatz!
Viel Erfolg,
Frank.
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Tags: Blogs, Geld verdienen, Partnerprogramme, Traffic
Der Beitrag wurde am Sunday, den 2. November 2008 um 17:29 Uhr veröffentlicht und wurde unter Bloggen, Blogwelt, Internet, Technisches abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.







Am 3. November 2008 um 16:21 Uhr
Auch bei Google kann man mit einem “Preview-Tool” überprüfen, wer auf seiner Content-Werbefläche werben wird. Les’ mal den Artikel von Overberg. Traffic ist wichtig, damit hast Du Recht, sonst könnte ich auch in Word etwas schreiben, ausdrucken lassen und mir selbst durchlesen. Zweifelsfrei hast Du da Recht. Ich sehe es trotzdem andersrum. Ein Traffic-Blog (ich bleibe bewusst bei dem Namen) wird ausschließlich erstellt, um sich durch Werbeeinnahmen finanzieren zu können. Dies funktioniert freilich nur, wenn ich Traffic habe, also muss ich den Blog optimieren. Ein Traffic-Blog ist im Prinzip nichts anderes als eine Litfaßsäule im Internet - Litfaßsäulen werden/wurden da hingestellt, wo Menschen “verkehrten”, da sie sonst sinnlos wären. Die Werbung wurde dem Verkehr angepasst - nicht umgekehrt. Es wurde nicht irgendwo eine Litfaßsäule hingestellt und die Menschen dann daran vorbeigeschleust! So verhält es sich aber mit den Traffic-Blogs. Mit aller Gewalt versucht man auf sich aufmerksam zu machen, gibt Keywords und Tags ein, womit vorgekaugelt wird, dass sich auf den Seiten etwas befindet, was von allgemeinem Interesse ist. Meist ist dem aber überhaupt nicht so, sondern die Traffic-Blogs fungieren nur als Zwischenstation und weitere Werbebanner weisen dann vielleicht den Weg dorthin, wo sich das befindet, was der Surfende gesucht hat. So ähnlich verhalten sich auch Parasiten an Pflanzen oder Tieren.
Wenn man direkt ein Produkt anzubieten hat, muss man werben. Ganz klar. Sich im Internet als Littfaßsäule für äußerst dubiose Anbieter zu prostituieren, finde ich nach wie vor beschissen.